Martinsfeier von Kindergartenkindern und Volkschulkindern
Am 11.11.2013 machten sich die Kindergartenkinder und die Kinder der VS- Heiligenblut bei stürmischem Wetter auf den Weg vom Schwarzen Platz über die Hinterbachstraße in die Pfarrkirche, um dort zu Ehren des Heiligen Martin, eine Andacht zu feiern.
Während dem Marsch ließen sich die Kinder nicht abhalten mit Begeisterung „Ich gehe mit meiner Laterne“ zu singen, obwohl durch den Wind schon längst alle Kerzen ausgelöscht waren.
Nach der Begrüßung durch unseren Herrn Pfarrer zogen die Kindergartenkinder singend in die wunderschön, geheimnisvoll beleuchtete Kirche. Danach sagten Hannah und Lisa, zwei Kinder aus dem Kindergarten, ein Gedicht auf.
Das Lied der Volksschulkinder wurde von Frau Lehrerin Auernig mit der Gitarre und von Frau Lehrerin Ertl, Kilian und Angelina mit den Querflöten wunderschön begleitet.
Ein Sprechstück mit Papierfiguren wurde von den Schülern und Schülerinnen der
3. und 4. Klasse vorgetragen, bevor unser Herr Pfarrer mit dem Evangeliumstext, dem Schlussgebet und dem Segen die Feier beendete.
Der Kindergarten wünschte sich noch beim Abschlusslied „Halte zu mir guter Gott“ und dann durfte sich im Kirchenvorraum jeder ein Brioche- Kipferl zum Teilen aus den Körben nehmen.
Lesen Sie hier den Text des Sprechstücks (Die Bilder dazu sehen Sie im Anhang)
Bettler: Ein armer Mann bin ich, seht her!
Es ist so kalt, ich friere sehr.
So helft mir doch in meiner Not!
Schenkt mir ein kleines Stückchen Brot!
Sprecher : Kein Mensch schenkt seiner Not ein Ohr.
Der Bettler friert mehr als zuvor.
Doch siehst du diesen Reitersmann?
Ob der dir etwas geben kann?
Martin: Ich hab‘ kein Brot, es tut mir leid!
Ich hab‘ mein Pferd. Ich hab‘ mein Kleid.
Den Mantel könnte ich halbieren.
Jetzt brauchst du Armer nicht mehr frieren.
Nimm dieses Stück für deine Not.
Und dank dafür den lieben Gott!
Sprecher: Sankt Martin, war der Reitersmann,
der Gutes tut, wo er nur kann.
Evangelium: Mt 25, 35ff
Jesus sagt:
„Was du dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan hast, das hast du mir getan.“
Als ich hungrig war, da gabst du mir zu essen. Als ich Durst hatte, gabst du mir zu trinken. Als ich nicht mehr weiter konnte, hast du mir geholfen. Als ich ausgelacht wurde, hast du zu mir gehalten. Als ich frieren musste, hast du mir warme Kleidung geschenkt. Als ich krank war, hast du mich besucht. Als ich obdachlos war, hast du mich in dein Haus geholt. Als ich alt war, hast du mir Freude und Zuwendung geschenkt.
„Was ihr dem geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan.“
Weiterführung: Maria
Martin hat so gehandelt, wie Jesus es uns gesagt hat: „Wenn jemand hungrig ist, sollt ihr ihm zu essen geben. Wenn jemand durstig ist, sollt ihr… Wenn jemand friert. sollt ihr… Wenn jemand krank ist, sollt ihr… Wenn jemand traurig ist, sollt ihr…“
Schlussgebet und Segen: Herr Pfarrer
Guter Gott, in Jesus kommt deine ganze Liebe zu uns. Martin, der ein großer Jesusfreund war, stiftet uns an, zu teilen. Lass die Liebe in unseren Herzen brennen und erleuchte unsere Augen, damit wir sehen, wo wir gebraucht werden. Dann werden wir teilen wie Martin und dein Lob singen ohne Ende, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen
So segne und behüte euch alle der allmächtige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
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