SKIKO
Workshop Kompetenz im Schnee mit Nicola Werdenigg-Spieß
Es war mir eine Freude!
In den Semesterferien 2014 durfte ich gemeinsam mit Eltern und Begleitpersonen einen Ski-Workshop für SchülerInnen der VS Heiligenblut gestalten. Überraschend war die große Teilnehmerzahl – 19 Kinder + 8 Begleiter! Weniger überraschend, die Freude am gemeinsamen Skifahren bei allen Beteiligten.
Interessante Fragen vorab
Schon bei der Vorbesprechung mit den Eltern tauchten interessante Fragen auf: Können Kinder mit unterschiedlichem Ski-Können gemeinsam Spaß haben? Was werden die Kursinhalte sein? Was ist an diesem Workshop anders als im „normalen“ Skikurs? Wird beim Workshop auch die Renntechnik verbessert? Die Antworten ergab auch die Praxis:
Rücksicht.
Die Kinder haben schnell begriffen, dass beim gemeinsamen Skifahren Umsicht besser ist. Die weniger geübten Skifahrer haben von den Cracks viel gelernt. Dass gegenseitige Pisten-Hilfe zum guten Ton gehört, war ohnehin leicht vermittelbar. Womit die Frage nach der Vereinbarkeit unterschiedlicher Könnenslevels schon nach den ersten Stunden beantwortet war.
Vorsicht.
Sicheres Alpin-Verhalten sollte jedem Heiligenbluter zwar schon in die Wiege gelegt worden sein. Trotzdem hat es sich ausgezahlt mögliche Gefahren im Schnee anzusprechen und wie man ihnen begegnet zu zeigen. Eindrucksvoll wie schnell Kinder verstehen und auch anwenden wie man sich sicher verhält. Richtig anhalten, der Rundum-Blick beim Losfahren und was man über die Lawinenwarnstufen unbedingt wissen sollte: Die Förderung der Risikokompetenz war mir ein wichtiges Anliegen. Die Praxis hat gezeigt, dass Kinder das Thema sehr ernst nehmen.
Renntechnik
Eltern, die den schnellen Schwung-Ansatz in Toren bei ihren Töchtern und Söhnen fördern wollen, haben nach Stangentraining gefragt. Die Antwort lag bei diesem Workshop in der Basis für schnelle Zeiten. Ein Gespür für die eigene Linie entwickeln. In unterschiedlichen Schneearten unterschiedliche Techniken auskundschaften. Auf Flachstücken die windschlüpfrigste Hocke erkunden. Keine Schanze wurde ausgelassen und jeder Waldweg erkundet. Und statt „des langen Zugs“ wurde ein flotter Zug auf der Kante praktiziert. Ob es beim nächsten Rennen schneller läuft, sei dahingestellt. Sicher ist, dass es soviel Spaß gemacht hat, dass das Workshop-Ende für alle zu früh kam.
Danke!
Mir haben die drei Tage wirklich Freude bereitet und auch einen tieferen Einblick in die Volksschul-Community gewährt. Besonders bedanken möchte ich mich bei Jürgen und Erhard, die den Workshop initiiert, organisiert und als Coaches bestens betreut haben. Lissi, Katharina, Antonia, Caroline, Michael, Hermann und last not least Tschicky









































